Ganz praktisch – wo überall kann ich denn bei W&R arbeiten?

Andreas Stoll: 

Es gibt bei uns zwei Hauptbereiche: die zentrale Verwaltung. Die ist klein und schlank gehalten. Und dann gibt es den großen Bereich der Küchen. Da können Sie in verschiedensten Positionen arbeiten, zum Beispiel als Küchenhilfe, Spüler, Koch, Küchenleiter, stellvertretender Küchenleiter – und dann gibt es natürlich noch den Servicebereich – mit verschiedensten Aufgabenbereichen je nachdem, wo wir arbeiten. In den Ministerien zum Beispiel gibt es viele Konferenzen zu bewirtschaften.

 

Wenn ich ein junger Koch bin, warum sollte ich unbedingt bei W&R einsteigen und nicht woanders?

Andreas Stoll: 

Weil wir einiges zu bieten haben. Anders als andere Catering-Unternehmen kochen wir zum Beispiel mit einem sehr hohen Frischegrad. Wir beschäftigen keine "Essenerwärmer", die die Fertigprodukte einfach nur noch in den Konvektomaten schieben. Wir suchen Köche, die ihr Handwerk können. Dafür aber bieten wir ihnen auch die Spielräume, ihr Handwerk einzusetzen. Und Ihre Kreativität.

 

W&R steht ja für Kochen mit Leidenschaft und Kreatives Essen.

Andreas Stoll: 

Ja, das macht uns aus. Bei uns soll man die Liebe zum Essen und den Spaß an der Arbeit überall sehen. Ob am Lächeln bei der Essenausgabe, oder daran, wie das Essen schmeckt und serviert wird – das ist das Allerwichtigste.

 

Wie motivieren Sie denn Ihre Köche, sich kreativ einzubringen?

Andreas Stoll: 

Indem ich sie wichtig- und ernstnehme. Ich höre ihnen zu, ich schätze ihre Fachkompetenz und ihre Kreativität und ich gebe ihnen die Möglichkeit, Sachen zu verändern. Manche Entscheidungen sind da bei uns ganz schnell getroffen, weil die Hierarchien sehr flach sind, andere Veränderungen brauchen natürlich auch mal ihre Zeit. Wir wollen aber, dass unsere Köche ihre Ideen einbringen. Deshalb möchte ich mich auch für jede Idee einsetzen. Ich sag dann gerne mal, o.k. wir probieren es, und wir schauen einfach, was dabei herauskommt, manchmal klappt es nicht, das ist in Ordnung: Fehler können passieren. Dann probieren wir was anderes.

 

Und noch?

Andreas Stoll: 

Wenn ein junger Koch sich weiterentwickeln möchte, kann er Wünsche einbringen. Manchmal ist das zum Beispiel der Umgang mit Meeresfrüchten, weil das in der Ausbildung nicht so umfassend behandelt wird. Andere möchten gerne die AEVO machen, um selber ausbilden zu können. Wir schauen dann, wie lässt sich das organisieren und bezahlen gegebenenfalls entsprechende Weiterbildungen.

 

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Andreas Stoll 

Jeder von uns ist ein Teil der Widynski & Roick-Familie.